Marder machen Sachbeschädigung

Marder können im Gebäude für Lärm, Gestank und Sachbeschädigung sorgen.

Vor allem Steinmarder suchen die Nähe zu menschlichen Siedlungen und können an rauen Fassaden hochkletternoder über einen am Gebäude stehenden Baum durch kleinste Löcher und Schlitze in den Dachbereich kommen.

Dies geschieht vorwiegend in den Monaten April bis September.
In der Paarungszeit und später beim Spiel der Jungtiere machen Marder beachtlichen Lärm.
Der zuständige Wildhüter ist eine gute Ansprechperson. Alternativ können professionelle Schädlingsbekämpfer weiterhelfen. Der Einsatz von Gift für die Vergrämung und die Vertreibung ist verboten.

Spezielle ätherische Öle sowie Kampfer und Salmiak helfen – und auch Lärm aus einem Radio mögen die Marder nicht. Die Einstiegsmöglichkeiten am Gebäude müssen nach der Vertreibung umgehend verschlossen werden.
Während der Schonzeit vom 16. Februar bis zum 31. August ziehen die Marder ihre Jungen auf und dürfen weder vertrieben noch gefangen oder getötet werden. Am besten packt man das Problem nach einem lauten Sommer also im Herbst an.

Neben Verunreinigung durch Nahrungsreste und Kot können Marder auchSchäden an Gebäuden verursachen.

So werden Unterdächer, Wärmedämmungen und Dampfbremsen verbissen. Dies führt zu Wärmeverlust, aber möglicherweise auch zu Feuchtigkeitsschädenam Gebäude.
Nicht immer sind diese von blossem Auge erkennbar.
Mit einer Wärme bildkamera werden Temperaturunterschiede und somit Beschädigungen an der Gebäudehülle sichtbar gemacht.

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