Herr und Frau Schweizer wissen: Ein Eigenheim ist alles in allem billiger, als wenn man in einer Mietwohnung lebt. Wenn die Hypotheken zudem noch günstig sind, greifen Mann oder Frau gerne auf einen Vorbezug ihrer Pensionskassengelder zu. Mit dem Eigentum kommen – jede Medaille hat schliesslich zwei Seiten – auch gewisse Sorgen. Nicht zuletzt, ob man das geliebte Heim finanziell noch halten kann, wenn man pensioniert wird. Tipps, worauf angehende und bestehende Haus- und WohnungseigentümerInnen achten sollten.
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Sie haben es satt: Alljährlich erhöht der Vermieter unangekündigt die Miete, der Hauswart ist kaum erreichbar und arbeitet schlecht, die Nachbarn sind laut und die Waschmaschine ständig besetzt. Sie sind es leid, in Ihren vier Wänden eingeschränkt zu sein und fassen deshalb einen grossen Schritt ins Auge: denjenigen in die (Wohn-)Freiheit, bzw. den Kauf von Wohneigentum. Doch dieser Schritt sollte gut überlegt sein. Denn auch das Wohneigentum hat seine Vor- und Nachteile.
Vorteile des Wohneigentums
- Keine Kündigung: Das Haus oder das Stockwerk gehört Ihnen. Sie können dort auf unbestimmte Zeit bleiben, denn niemand kann Ihnen niemand kündigen.
- Selbstverwirklichung: Sie erhalten grosse Gestaltungsfreiheiten und sind Ihr eigener Herr. Nehmen Sie sich Zeit, Ihr Haus nach Ihrem Geschmack und Ihren Bedürfnissen einzurichten. Der gewonnene attraktive Lebensraum wird Ihnen viel Freude und Erholung bereiten.
- Steuervorteile: Bei Hypothekar-Schuldzinsen, Kosten für werterhaltende Unterhalts-arbeiten und Einlagen in den Erneuerungsfond (bei Stockwerkeigentum) werden Ihnen Steuerabzüge gewährt.
- Altersvorsorge: Eine Immobilie ist in der Regel bis zum Erreichen des Rentenalters abbezahlt. Folglich steht Ihnen durch die „ersparte Miete“ die ohnehin spärliche Rente für andere Zwecke zur Verfügung.
Nachteile des Wohneigentums
- Eigenkapital notwendig: Um sich Wohneigentum anzueignen muss Eigenkapital vorhanden sein. In der Regel verlangen Banken, dass 20 Prozent der Bau- oder Kaufsumme selber aufgebracht werden können. Ist kein Erspartes vorhanden und niemand in der Lage, Ihnen das Eigenkapital vorzustrecken, platzt der Traum vom Wohneigentum.
- Unterhalt: In einem Haus müssen die Einrichtungen von Zeit zu Zeit ersetzt werden. Rechnen Sie dafür jährlich ein bis anderthalb Prozent der Bausumme (ohne Land).
- Wertverlust: Selbstgenutztes Wohneigentum dient in erster Linie als Gebrauchsobjekt und nicht als Kapitalanlage. Es verliert ständig an Wert und bringt bei einem späteren Verkauf nicht mehr die einstige Kaufsumme ein. Auch Umbau-Investitionen werden Sie kaum verrechnen können.
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