Sanierung Küche-Bad-Heizung

Viele Hausbesitzer wünschen sich eine neue Küche oder ein neues Bad. Sie sollten jedoch auch die Heizungsanlage in ihre Sanierungspläne miteinbeziehen, da durch deren Optimierung viel Geld gespart werden kann. Hier einige Tipps:

Küche teilweise oder komplett erneuern?

Die Erneuerung der Küche steht bei vielen Besitzern von Wohneigentum zuoberst auf der Wunschliste. Kücheneinrichtungen sind nämlich einem Trend unterworfen und somit schnell einmal veraltet. Küchenerneuerungen sollten jedoch nicht überstürzt, sondern wohl überlegt und sorgfältig geplant werden.

Ist das bestehende Mobiliar von guter Qualität und in gutem Zustand, muss dieses möglicherweise nicht vollständig ersetzt werden. Küchen aus Massivholz beispielsweise erfordern oftmals nur die Erneuerung der Fronten und Türen. Damit können Kosten gespart werden, trotzdem erhält die Küche ein neues Gesicht. Bei billigeren Ausführungen lohnt sich eine Erneuerung der Küche aber meistens nicht. In diesem Fall wird ein Komplettersatz empfohlen.

Badumbau nicht unproblematisch

Ältere Gebäude sind häufig nicht mit Badezimmern ausgestattet, die den heutigen Anforderungen und Wünschen entsprechen. Deshalb sehnt sich so mancher Hausbesitzer nach einem neuen Badezimmer. Ein nachträglicher Einbau von Nassräumen gestaltet sich jedoch schwierig und stellt hohe Anforderungen an die Bauteile des Gebäudes. Besonders Feuchtigkeit und Nässe belasten in Badezimmern und Duschen die Bausubstanz. Sollen dennoch neue Nassräume eingebaut werden, ist eine sorgfältige Planung Pflicht. Es lohnt sich, den Rat eines Experten einzuholen!

Kostenpunkt Heizung

Die Heizung belastet das Budget eines jeden Hausbesitzers wesentlich. Damit nicht zusätzliche Kosten durch defekte oder veraltete Anlagen entstehen, sollte die Heizung und deren Verbrauch laufend kontrolliert werden. Der Verbrauch sollte zwölf Liter pro Quadratmeter beheizter Bodenfläche nicht übersteigen. Wird deutlich mehr als die empfohlene Menge verbraucht, besteht Handlungsbedarf. Ist die Entscheidung für den Ersatz der Heizungsanlage gefallen, sollte sich der Hausbesitzer am besten nicht nur Gedanken über den geeigneten Energieträger der neuen Heizanlage (Öl, Gas, Holz, Wärmepumpe, Erdsonde) machen, sondern auch über eine energetische Sanierung des Gebäudes.

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